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Nishikigoi in den uns bekannten Zuchtformen, stammen nicht wie weitläufig angenommen aus Japan. Der Ursprung der Koi ist vermutlich das heutige China oder Korea. 

Bereits im 11. Jahrhundert vor Chr. betrieb man in China eine traditionelle Flusskarpfenzucht. In China entstand auch das älteste Fischzuchtbuch der Welt. Der chinesische Hofbeamte Fan Li schuf zwischen 770 und 476 vor Chr., ein Werk über die Zucht und Aufzucht von Karpfen. 

Nach alten Überlieferungen waren Farbkarpfen schon vor ca. 2500 Jahren in China bekannt.

Erste bekannte Aufzeichnungen über Farbkarpfen, lassen sich auf eine Zeit zwischen 316 bis 265 vor Chr. zurückdatieren. So soll der Herzog von Lu, Zhao Gong, dem ältesten Sohn des Philosophen Konfuzius bei dessen Geburt einen Karpfen geschenkt haben. Konfuzius gab seinem Sohn den Namen Kong Li. Li ist die chinesische Bezeichnung für Karpfen.  

Die heutigen Zuchtformen der Koi, entstanden in erster Linie in Japan. Wie die Koi letztendlich nach Japan kamen, ist umstritten. Es gibt Theorien nach denen Buddhisten sie von Korea nach Japan eingeführt haben sollen. Andere wiederum besagen, dass die Koi während den chinesischen Eroberungszügen nach Japan kamen.

Die japanische Chronik und Bücher berichten im Jahr 720 bzw. 713, erstmals von Karpfen. Da das japanische Zeichen für Koi oder Goi, sowie auch das chinesische Zeichen Li yu lediglich den Karpfen bezeichnet, ist unklar ob es sich hierbei um Farbkarpfen handelte.

Zum uns bekannten Koi, wird der Karpfen erst durch die Verbindung mit Nishiki, dem japanischen Zeichen für Brokat.

In den schwer zugänglichen Gebirgsregionen des heutigen Niigata, züchteten japanische Reisbauern zur Sicherstellung ihrer Ernährung in den Wintermonaten bereits seit dem 18. Jahrhundert Karpfen. Nach Überliefer-ungen soll die Zucht von Nishikigoi zwischen 1800 und 1830 aus zufällig aufgetretenen Farbmutationen entstanden sein. Die heutigen Varietäten entstanden aus anfangs lediglich roten, weißen und hellgelben Mutationen. Die Abgeschiedenheit der Region, verhinderte jedoch eine schnelle Verbreitung.

Maßgebend für die uns heute bekannte Koizucht, war die 1914 veranstaltete Taisho-Ausstellung in Tokio. Der anwesende Sohn des Kaisers, war von den Nishikigoi so fasziniert, dass einige Koi die Teiche des kaiserlichen Palasts schmücken sollten. Mit der Begeisterung des Kronprinzen Hirohito, brach Japan mit dem traditionellen Verbot öffentlichen Vergnügens. Weitere Koifarmen entstanden auch außerhalb von Niigata.   

Ab den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts, brachten Wirtschaftsflauten und der  2. Weltkrieg die Koizucht fast zum erliegen. Mit der Beendigung des 2. Weltkriegs erfolgte der Ausbau der Infrastruktur. Die Zucht von Nishikigoi gewann wieder zunehmend an Bedeutung. Der weltweiten Verbreitung der Koi stand von nun ab nichts mehr im Wege.